Еврокубки  Кубок Чемпионов 1958-1959  18 марта 1959  Эрцгебирге (ГДР) - Янг Бойз (Швейцария) 0:0 1/4 2 м.


Шпортклуб Висмут Карл-Маркс-Штадт (ГДР) - Бернер-Шпортклуб Янг Бойз (Берн, Швейцария) - 0:0.

Кубок Чемпионов. 1/4 финала. 2-й матч. 18 марта 1959. Ауэ. 15:00. Отто-Гротеволь-Штадион. 30000 зрителей.

Судья: Бенгт Андрен (Швеция).

ШК Висмут Карл-Маркс-Шмидт: 1. Клаус Тиле, 2. Карл Вольф (к), 3. Брингфрид Мюллер, 4. Конрад Вагнер, 5. Зигфрид Вольф, 6. Манфред Кайзер, 7. Клаус Цинк, 8. Дитер Эрлер, 9. Вилли Трёгер, 10. Лотар Киллерман. 11. Зигфрид Кайзер.
Гл.тренер - Герхард Хоффман.

БШК Янг Бойз (Берн): 1. Вальтер Айх, 2. Отто Хойптли, 3. Хайнц Биглер, 4. Антон Шнидер, 5. Леон Валькер, 6. Хайнц Шнайтер, 7. Эрнст Вехзельбергер, 8. Гильберт Рей, 9. Эжен Майер (к), 10. Тони Аллеман, 11. Марцель Флюккигер.
Гл.тренер - Альберт Зинг.

Источник: stepan
редактирование     2014-07-26 10:04:01


Эрцгебирге (ГДР) - Янг Бойз (Швейцария) 0:0

Источник: stepan
редактирование     2014-07-22 12:26:54


Эрцгебирге (ГДР) - Янг Бойз (Швейцария) 0:0. Нажмите, чтобы посмотреть истинный размер рисунка

Источник: stepan
редактирование     2014-07-22 12:29:48


Эрцгебирге (ГДР) - Янг Бойз (Швейцария) 0:0

Источник: stepan
редактирование     2014-07-22 12:32:22


Эрцгебирге (ГДР) - Янг Бойз (Швейцария) 0:0. Нажмите, чтобы посмотреть истинный размер рисунка

Die Berner Meistermannschaft: Die YB-Spieler und Trainer Albert Sing (stehend, ganz links) präsentieren sich am 11 Mai 1959 nach dem dritten von vier Titeln in Serie.

Источник: stepan
редактирование     2014-07-26 10:02:59


Эрцгебирге (ГДР) - Янг Бойз (Швейцария) 0:0

Эжен Майер - капитан Янг Бойз(Берн).

Источник: stepan
редактирование     2014-07-26 10:03:27


Примечание: С 1954 по 1963 ШК Висмут базировался в городе Карл-Маркс-Штадт, с 1963-... в городе Ауэ.

Источник: stepan
редактирование     2014-07-26 10:04:15


Эрцгебирге (ГДР) - Янг Бойз (Швейцария) 0:0

Рукопожатие капитанов команд Эжена Майера (9) и Карла Вольфа.

Источник: stepan
редактирование     2014-07-26 10:03:12


Эрцгебирге (ГДР) - Янг Бойз (Швейцария) 0:0

Источник: stepan
редактирование     2014-07-22 14:03:57


SC Wismut Karl-Marx-Stadt gegen Young Boys Bern 0:0 (0:0)



Ein Wall von gelben Leibern verwehrte zunächst den SC Wismut den Einzug ins Semifinale
Das 2:2 von Bern hatte Aue und Umgebung auf die Beine gebracht. 30 000 im Stadion und weitere ungezählte auf den umliegenden Hängen. Voller Optimismus. Wismut, ihre Mannschaft, ist Favorit, hat die große Chance, ins Semifinale des Europapokals zu stoßen. Keiner machte aus diesem Optimismus ein Hehl. Nur K. Wolf und Co. fühlen sich nicht wohl in ihrer Haut. Es fällt ihnen schwer, ihrer Nerven Herr zu werden.
Nervös wie sie ist auch der erste Angriff. Weit ist Tröger nach rechts ausgewichen,


Begrüßung durch die beiden Kapitäne - SC Wismut gegen Young Boys Bern - Rückspiel - 1959 genau kommt der
Paß von Erler, flankt die Eingabe zur Mitte, aber keiner ist nachgestoßen. Die Boys kontern. Der diesmal außen spielende Wechselberger kann nur auf Kosten einer Ecke gestoppt werden. „Gefährlich“, schreit neben uns „Töppe“ Bauer. Doch Schneiters Aufsetzer-Kopfball kann von Thiele gehalten werden. Im Gegenzug zieht S. Kaiser auf der linken Seite auf und davon. Wieder ist keiner da. Die „Riesen“ im Berner Abwehrzentrum sind auf der Hut. Wuchtig köpft Walker zurück; über Schnyder, Rey soll das Leder zu Wechselberger laufen, doch Wagner ist dazwischen. Mit dem Kopf stoppt er. Da versucht der Berner Außen sein Letztes.


Einmarsch beider Mannschaften ins überfüllte Stadion - SC Wismut gegen Young Boys Bern - Rückspiel - 1959 Mit dem
vollen Spann seines in Kopfhöhe gehaltenen Fußes trifft er Wagner im Gesicht. Pfeifkonzert der Massen, doch Wechselberger tut unschuldig. Killermann wird zurückbeordert (6.). „Kommen lassen“ heißt die Anweisung vom Trainer. Lothar hatte angegriffen, anstatt die Finte des Schweizers abzuwarten. Danach Beifall für Wagner, mit verklebter Nase kommt er ins Spiel zurück (10.).
Sofort ist er wieder im Bild. Bravo Conny! Erneut ziehen die Schweizer ihre „Halben“ zurück, sichern hinten sogar noch durch Mittelstürmer Meier. S. Kaiser kommt dennoch halblinks in Torschußposition, einen Moment zögert er, doch das reicht, Schneiter wuchtet dazwischen.
Dritter Eckball für Wismut. Das Verhältnis steht 3:3.
Kurz angespielt versucht Willi Tröger seinen Schlag, aber der Flachschuß verfängt sich, wird abgewehrt, und S. Kaiser kommt in Ballbesitz. Harte Karambolage zwischen dem kleinen Wismutspieler und Häuptli (12.). Der Schweizer verletzt sich dabei und kann für den Rest des Spieles nicht mehr eingesetzt werden. Die Young Boys sind nun noch weniger als vorher in des Gegners Hälfte zu sehen. Der Rumpfsturm besteht nur noch aus Wechselberger und Allemann. Alles andere verteidigt, verteidigt das 0:0. Das ist offensichtlich. Trainer Sing: „Steil, steil nur steil spielen!“ Entlastungsangriffe sollen der Abwehr kurze Verschnaufpausen bringen. Wismut aber drückt, stürmt. Abwechselnd stoßen M. Kaiser und S. Wolf nach vorn. Die Boys retten sich mit planlosen Schlägen ins Mittelfeld oder in die Ränge, wollen bei der Ausführung von Strafstößen Zeit gewinnen, ebenso bei Einwürfen einige Meter. Pfiffe der 30 000 folgen. Schön, manchmal zu schön läuft das Wismut-Spiel im Mittelfeld, doch am Riegel, an der eisernen Wand der Schweizer, ist die Kunst zu Ende.


Stadionheft - SC Wismut gegen Young Boys Bern - Rückspiel - 1959 Doch der
Riegel ist zu knacken. Nur schnell, nicht so umständlich muß das Mittelfeld überbrückt werden. Steil über die Außen muß angegriffen werden, flach (bei der Größe der Berner!) und scharf müssen die Eingaben folgen und blitzschnell die Schüsse. Nur so! Einige Male gelang das. In der 44. Minute zum Beispiel flankte S. Wolf diagonal zu Erler. Herrlich kommt er, nimmt den Ball per Kopf mit. Eich stürzt aus dem Tor. Im Kopfsprung versucht Erler zu vollenden, aber knapp neben dem leeren Tor fliegt das Leder ins Aus. In der 58. Minute schließlich stockt den 30 000 der Atem. Conny Wagner überläuft links drei bis vier Mann, schiebt das Leder zum in die Lücke startenden Kaiser, aus vollem Lauf knallt der ab. Mit letzter Kraft kann Schneiter an das Leder kommen. Nur Zentimeter abgelenkt rasiert es die Latte und springt von dort ins Aus.
20 bis 25 Minuten der zweiten Hälfte sind die Berner durch ähnliche Angriffe gefährdet. Vier Ecken werden beispielsweise innerhalb von zwei Minuten (55. bis 57.) erzwungen. Aber die Schweizer haben bei aller Gefahr Glück, viel Glück sogar. Die drängende Zeit aber hätte Wismut nicht dazu verleiten sollen, wieder dem Quer- und Hochspiel zu huldigen. So ist erst recht nichts zu machen. Obwohl der schußstarke Wagner mit nach vorn geht, M. Kaiser einige prächtige Flankenschüsse losläßt, fällt kein die Partie entscheidendes Tor. In der 86. Minute rettet wieder die Latte. Ein Glanzschuß M. Kaisers aus etwa 25 Metern klatscht an das Gebälk. Ehe es Tröger und S. Kaiser unter Kontrolle bringen können, ist Walker dazwischen.
Verständlich der Jubel der Schweizer beim Schlußpfiff. Verständlich die Enttäuschung der Zuschauer und der Wismut-Spieler. Das 0:0, all das sollte man bei allem Für und Wider bedenken, ist trotz allem kein Grund, die Köpfe hängen zu lassen. Stellen sich die Schweizer offen zum Kampf, sind sie auch in Entscheidungsspiel zu bezwingen.

SC Wismut: Thiele; K. Wolf, B. Müller, Wagner; S. Wolf, M. Kaiser; Zink, Erler, Tröger, Killermann, S. Kaiser
Trainer: Gerhard Hofmann

Young Boys Bern: Eich; Zahnd, Häuptli, Bigler; Schnyder, Walker, Schneiter; Wechselberger, Rey, Meier, Allemann, Flückiger
Trainer: Albert Sing

Schiedsrichter: Andren (Schweden)
Zuschauer: 30 000 (Otto-Grotewohl-Stadion, Aue)

Anstoßzeit: 15:00 Uhr.

Источник: stepan
редактирование     2014-07-26 10:04:28

Источник:




Рейтинг@Mail.ru
Рейтинг@Mail.ru Яндекс.Метрика
При поддержке сайта ФК "Динамо" (Москва)